Gazprom

28.12.2016

U17: Außergewöhnliche Hinrunde

Die königsblaue U17 hat bislang alle Erwartungen übertroffen. Vergangenen Sommer gab es einen großen Umbruch im Team von Chef-Trainer Stephan Schmidt. Ungeachtet dessen legte die Mannschaft einen bravourösen Saisonstart hin, gewann sieben Partien in Folge und erklomm am fünften Spieltag Rang eins. Die Tabellenführung hat das Team seitdem nicht mehr abgegeben und sich einen Vorsprung von sechs Punkten erarbeitet.

Mit zehn externen Neuzugängen und drei Spielern aus der eigenen U15 hatte kaum jemand mit einem solchen kometenhaften Aufstieg gerechnet. „Wir haben es innerhalb sehr kurzer Zeit geschafft, auf und neben dem Platz zu einer Einheit zu werden“, erklärt der Chef-Coach, den vor allem die Mentalität in seiner Mannschaft beeindruckt. „Uns Trainern hat es imponiert, dass das gesamte Team und jeder einzelne einen außergewöhnlich starken Willen entwickelt haben, die Spiele zu gewinnen.“ Nur so sei das erfolgreiche Abschneiden in der ersten Halbserie zu erklären.

Uns Trainern hat es imponiert, dass das gesamte Team und jeder einzelne einen außergewöhnlich starken Willen entwickelt haben, die Spiele zu gewinnen.

Stephan Schmidt

Lediglich Arminia Bielfeld gelang es bislang, den Schalkern eine Niederlage beizubringen. Im achten Spiel setzten sich die Ostwestfalen mit 3:0 gegen den S04 durch, weil sie in den Basics überlegen waren. „Das war für uns eine wichtige Lehre, die hoffentlich einzigartig bleiben wird in dieser Spielzeit“, hatte Schmidt damals nach dem Schlusspfiff gesagt. Bislang ist das der Fall. Zwar konnten der 1. FC Köln und Rot-Weiss Essen eine Punkteteilung erkämpfen, aber eine Niederlagen mussten die Knappen nicht mehr einstecken.

„Ein besonderes Highlight war für uns der 2:1-Derbysieg gegen Borussia Dortmund“, blickt der Fußballlehrer zurück. Die Schalker lagen zur Pause hinten, konnten die Partie jedoch noch umbiegen. „Insgesamt haben wir bis jetzt siebenmal hinten gelegen und konnten davon  sechsmal als Sieger vom Platz gehen. Das ist erfreulich, denn diese Statistik zeigt, dass wir nie aufgeben und die Mentalität haben, zurückzukommen“, erläutert der Fußballlehrer. Jeder trage seinen Teil zum Mannschaftserfolg bei, auch der gesamte Stab. „Die Zusammenarbeit bereitet uns allen sehr viel Freude.“

Im neuen Jahr ist und bleibt es das primäre Ziel, so viele Spieler wie möglich an die U19 heranzuführen. „Darauf arbeiten wir jeden Tag hin“, erklärt Schmidt. „Außerdem möchten wir uns den Hunger der Hinserie bewahren, damit wir alle, inklusive des Trainerteams, täglich weiter voneinander lernen.“ Generell stehe das Team im Vordergrund, mit seinem Willen und seiner Bereitschaft. „Uns geht es um die Entwicklung der Mannschaft und nicht um eine Platzierung“, betont er.

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