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08.01.2017

U19: In Göttingen geht’s bis ins Viertelfinale

Als „sehr erkenntnisreich“ bezeichnete U19-Co-Trainer Onur Cinel den Auftritt eines Teils der U19 beim Hallenturnier in Göttingen. Während eine Hälfte der Mannschaft beim Junior Cup in Sindelfingen Platz sechs holte, gelang dem übrigen Kader am Sonntag (8.1.) der Einzug ins Viertelfinale. Im Duell mit Hannover 96 war jedoch bei einem knappen 1:2 Endstation für den S04.

Der Kader in Goettingen

Luca Kazelis
Felix Käfferbitz
Phil Sieben
Dustin Willms
Niclas Fiedler
Nassim Boujellab
Dominik Klann
Niklas Wiemann
Michel Post
Ivan Prebanic
Lukas Lingk

„Die Stimmung in der Halle war überwältigend“, geriet Cinel ins Schwärmen. Vor 2000 bis 3000 Zuschauern trat sein Team an den Turniertagen an. „Der Veranstalter hätte dreimal so viele Tickets verkaufen können, so groß war die Nachfrage“, erklärte der Co-Trainer. Seine Mannschaft startete mit vier deutlichen Erfolgen gegen lokale Teams. „Schon bei diesen Partien konnte man sehen, dass wir in Sachen Chancenverwertung viel Luft nach oben haben.“ Gegen den VfL Wolfsburg rächte sich das bei einer knappen 2:3-Niederlage. Es folgte ein 1:1 gegen den FC Kopenhagen, welches den Einzug in die Zwischenrunde als Gruppendritter bedeutete.

Das Turnier im Überblick

Vorrunde

JSG Friedland Bremke - FC Schalke 04 0:5

FC Schalke 04 - SVG Göttingen 7:1

FC Schalke 04 - TuSpo Weser Gimte 6:0

JSG Hoher Hagen - FC Schalke 04 0:5

FC Schalke 04 - VfL Wolfsburg 2:3

FC Kopenhagen - FC Schalke 04 1:1

Zwischenrunde

FC Schalke 04 - Manchester United 2:2

FK Austria Wien - FC Schalke 04 2:3



Viertelfinale

Hannover 96 - Schalke 04 2:1

Dort gelang dem S04 ein 2:2 gegen den späteren Turniersieger Manchester United und ein 3:2-Erfolg gegen Austria Wien. Doch im Viertelfinale sollte dann Schluss sein. „Wir sind natürlich schon enttäuscht, dass wir nicht ins Halbfinale eingezogen sind“, sagte Cinel. Zumal seine Auswahl vor allem defensiv eine starke Leistung abrief und sich zudem auf seine beiden Keeper verlassen konnte. Jedoch mangelte es nach vorne an der Durchschlagskraft. „Das lag zum einen an der technischen Ausführung, zum anderen aber auch daran, dass wir uns nicht gut in eine Abschlussposition gebracht haben“, analysierte er. In diesen Belangen sei noch Steigerungspotenzial vorhanden.



Gefallen habe ihm und dem aus Sindelfingen nachgereisten Chef-Trainer Norbert Elgert jedoch die Mentalität und die Haltung der Spieler. Zumal der S04 mit einer sehr jungen Mannschaft angetreten war. Felix Käfferbitz und Niklas Fiedler waren die einzigen Altjahrgänge, während mit Ivan Prebanic und Lukas Lingk sogar zwei U17-Akteure die Reise nach Göttingen angetreten hatten. „Es waren viele knappe Spiele und mit den Top-Teams haben wir uns auf Augenhöhe bewegt. Insofern wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen“, resümierte Cinel.