Gazprom

03.03.2017

Kunshan: Mosaiksteine nachhaltiger Zusammenarbeit

Monat für Monat sind Trainer der Knappen-Fußballschule zu Gast in China, um in Kunshan ihre U11- und U13-Elitemannschaften zu trainieren sowie deren Trainer zu schulen. Langsam aber sicher lassen sich erste Erfolge verzeichnen, was die Verantwortlichen der Fußballschule sehr freut.

„Es ist klasse zu sehen, wie die Kinder sich in der verhältnismäßig kurzen Zeit bereits weiterentwickelt haben“, sagt Sam Farokhi, Sportlicher Leiter der Knappen-Fußballschule. „Gerade bei den jüngeren Fußballern ist das extrem, weil diese Gruppe schon etwas weiter ist als die andere.“ Daher habe es den Knappenschmiede-Trainer beeindruckt, aus welchem Niveau die Teams Spiele bestritten haben und außerdem, wie sich die Jungs im Training präsentiert haben.

Auch bei den fünf Coaches, die von den Schalkern regelmäßig geschult werden, gibt es große Fortschritte, die sofort ins Auge fallen. „Ihre Nachfragen an uns werden immer konkreter und spezifischer“, erklärt Farokhi. „Ihre Wahrnehmung und ihr Verständnis unseres Trainings hat sich verbessert und sie orientieren sich an unserer Spielidee.“ Außerdem könne man spüren, dass das Vertrauen der Trainer von Besuch zu Besuch größer werde, ergänzt Fladrich. Dafür seien unterschiedliche Faktoren relevant: „Wir lernen uns mit der Zeit besser kennen, aber sie sehen auch, dass wir sie und ihre Anliegen ernst nehmen. Besonders wichtig ist, dass sie selbst die Erfahrung machen, dass unser Konzept funktioniert.“ Dadurch bringen die Gastgeber dem königsblauen Tross  vor Ort ein hohes Maß an Wertschätzung entgegen.

Das Team in China

Marco Fladrich | Leiter Knappen-Fußballschule
Yusheng Wang | Offizieller Repräsentant der Knappen-Fußballschule in China
Sam Farokhi | Sportlicher Leiter Knappen-Fußballschule
Kai Brock | Athletik Trainer
Martin Max, Jackson Akbongkese, Kerim Baba, Brian Hoffmann | Trainer

Alle Trainer sind gleichzeitig Grundschullehrer in Kunshan. Grund genug für das Fußballschul-Team, ihnen in den Grundschulen Zhengyi, Xitang und Shiyu einen Besuch abzustatten. Hier drücken jeweils ca. 1400 Schüler in den Klassen eins bis sechs die Schulbank. „Zwei Trainer haben pro Besuch mit der Schulmannschaft gearbeitet, während sich unser übriger Stab die Schule angeschaut hat“, so Fladrich. „Für uns war das ein weiteres wichtiges Mosaiksteinchen in unserer Arbeit in China, weil wir auf diese Weise den Alltag der Kinder kennenlernen konnten und wichtige Rückschlüsse bezüglich der Belastungssteuerung ziehen konnten.“

Daher werden die Schalker auch bei künftigen Besuchen in Kunshan vormittags an den Schulen zu finden sein, während sie nachmittags mit den beiden Elitemannschaften arbeiten werden. Bereits Ende März geht es wieder ins Reich der Mitte. Diesmal mit einem zweiköpfigen Trainerteam. Und auch der Gegenbesuch der Chinesen auf Schalke liegt in nicht mehr allzu weiter Ferne. Gegen Ende des Sommers werden die Eliteteams und ihre Trainer Station auf Schalke machen.