Gazprom

18.06.2017

U12 und U13 sind Nachwuchscup-Sieger

Erfolgreiches Jahr für die D-Junioren der Knappenschmiede: Mit U12 und U13 sind gleich beide Teams Meister ihrer Liga geworden. Platz eins im Nachwuchscup ist der Lohn für eine sehr gute fußballerische Entwicklung der S04-Junioren, die sich jeweils im letzten Saisonspiel gegen den BVB mit dem Titel belohnen konnten.

Beide Teams waren über die gesamte Spielzeit hinweg sehr diszipliniert und vor allem konstant. Die Statistiken sprechen für sich: Von zwölf Partien konnte die U12 neun gewinnen, übrigens alle zu Null. Dabei haben die Knappen ein Torverhältnis von 38:5. Die U13 setzte noch eins drauf und entschied zehn der zwölf Begegnungen bei einem Torverhältnis von 37:7 für sich.

U12-Trainer Sebastian Ruhe und U13-Trainer Fehmi Özdemir. Copyright: Mirko Lenuweit

Großes Lob für die Trainer

Mathias Schober, Sportlicher Leiter des Bereichs, sparte nicht mit Lob für seine Trainer. „Bei der U13 gilt der Dank dem Trainerteam, vorneweg Chef-Trainer Fehmi Özdemir, der die Mannschaft über zwei Jahre fußballerisch und charakterlich hervorragend entwickelt hat“, so Schober. „Zwar ist sie nicht die körperlich stärkste der Liga, spielt aber den schönsten Fußball und zeichnet sich durch ihren großen Teamgeist aus.“ Auch U12-Coach Sebastian Ruhe konnte in seinem ersten Jahr auf Schalke gleich erfolgreich arbeiten. „Mir war klar, dass er ein guter Trainer ist, aber er musste sich von einer U19 auf die U12 umstellen. Dass die Mannschaft gleich in seinem ersten Jahr so gut abschneidet, spricht für sich“, sagte Schober. Im Trainerteam mit Alex und Max Korell habe es gut funktioniert. „Wir haben viel Potenzial in unseren Reihen und ich hoffe, dass die Jungs sich im nächsten Jahr so weiterentwickeln.“

Hintere Reihe (v.l.): Co-Trainer Max Korell, Vitalie Becker, Arne Wessels, Armend Likaj, Gianluca Swajkowski, Luca Podlech, Aaron Kloth, Mauritz Seitz, Max Grüger, Co-Trainer Alexander Korell, Chef-Trainer Sebastian Ruhe. Vordere Reihe (v.l.): Ozan Hot, Ahmed Etri, Giovanni Nkowa, Elias Korting, Faaris Yusufu, Louis Netack, Julius Rüger, David Degengard. Liegend: Philip Buczkowski. Es fehlt: Etienne Reck. Copyright: Jennifer Swajkowski

U12: Defensivarbeit und Teamgeist

Bei der U12 konnte sich Ruhe auf zwei wichtige Konstanten verlassen: solide Defensivarbeit und mannschaftliche Geschlossenheit. „Nur fünf Gegentreffer zu kassieren und neun Partien zu Null zu gewinnen ist absolut außergewöhnlich“, erklärte er. Zum Vergleich: Die nächstbeste Verteidigung der Liga hat Borussia Dortmund mit 16 Gegentoren in zwölf Spielen. „Unsere Defensivleistung war ein Gesamtprodukt aller Spieler, nicht nur der Abwehr und der Torhüter. Das war unsere große Stärke, die uns besonders stolz macht“, so der Chef-Coach. Die Mannschaft besteche durch einen enormen Teamgeist, der sie unabhängig von Einzelleistungen mache. Mit ihrer besonderen Mentalität haben die Spieler es geschafft, auch die schwächeren Begegnungen für sich zu entscheiden. Kurios sei jedoch, dass das in Turnieren bislang noch nicht so oft gelungen sei. Allerdings sei die Meisterschaft der „ehrlichste Wettbewerb", da es darum gehe, dort Woche für Woche seine Leistung abzurufen und das ist der U12 nahezu perfekt gelungen. „Für ihr Alter waren die Jungs sehr diszipliniert“, erklärt der Trainer. Daher sei die Platzierung am Ende verdient. „Daran hat jeder hat seinen Anteil, auch die Spieler, die nicht so viel Einsatzzeit hatten“, betont Ruhe.

Großer Jubel bei der U13 nach dem 3:0-Derbysieg gegen Borussia Dortmund. Copyright: Mirko Lenuweit

U13: Mit spielerischer Klasse zum Bilderbuchfinale

Auch in der U13 war der Teamgeist die ganz große Stärke. „Die Jungs waren unzertrennlich und haben immer zusammengehalten“, beschreibt Özdemir. „Außerdem haben sie technisch und taktisch viel gelernt und das im Wettkampf super umgesetzt.“ So sei es gelungen, nahezu jeden Gegner zu dominieren, egal ob in der Meisterschaft oder in Testspielen, in denen es zumeist gegen U14-Mannschaften ging. Für die spielerische Klasse habe es national und bei Turnieren sogar international viel Lob gegeben, so zum Beispiel beim hochkarätigen Turnier in Munderkingen, wo das Team den 1. Platz geholt hatte. „Wie die Jungs sich in den zwei Jahren entwickelt haben, macht mich richtig stolz“, schwärmt der Chef-Coach. „Ich kann sie guten Gewissens in die U14 abgeben. Sie sind zu einer Einheit zusammengewachsen, die fast unschlagbar ist. Es ist toll mit anzusehen, wie sie den Ball laufen lassen.“ Bereits im Laufe der Saison halfen immer mal wieder U13-Spieler in der U14 aus. Um das zu kompensieren, seien die übrigen Spieler noch enger zusammengerückt und haben bewiesen, dass sie auf ganz unterschiedlichen Positionen variabel einsetzbar seien. „Man hat gar nicht gemerkt, wenn jemand gefehlt hat“, beschreibt Özdemir. Sein Dank gelte der U12, die in diesen Phasen Spieler für die U13 gestellt hat. „Gerade in Top-Spielen wie gegen Köln oder Leverkusen haben die Jungs von Sebastian Ruhe ihre Sache richtig gut gemacht und sind von meinem Team toll integriert worden.“ Ein besonderes Highlight zum Abschluss war, dass den Königsblauen am letzten Spieltag der erste Sieg dieses Jahrgangs überhaupt gegen Borussia Dortmund gelungen ist, der gleichbedeutend mit dem Meistertitel war. Ein Bilderbuchfinale zweier toller Jahre.

Tags: U12, U13