Gazprom

29.07.2017

U17 gewinnt 3:1 gegen VfL Osnabrück

Im Trainingslager in Billerbeck stehen für die U17 nicht nur anstrengende Einheiten an. Das Team von Chef-Trainer Frank Fahrenhorst bestritt am Sonntag (30.7.) auch ein Testspiel gegen den VfL Osnabrück, das es mit 3:1 gewann. Die Treffer erzielten Mick Gudra, Marius Heck und Ayoub Asrihi.

„In der ersten Halbzeit sind wir sehr dominant aufgetreten“, beschrieb der Coach, „35 der 40 Minuten haben mir sehr gut gefallen, wir hatten viel Ballbesitz und haben eine gute Balance gefunden, das Spiel anzuziehen und nach vorne zu verlagern.“ Nur die Zielstrebigkeit hätte nach Einschätzung des Fußballlehrers größer sein können. Dennoch gelangen dem S04 im ersten Durchgang zwei Treffer.

Den Auftakt machte Gudra mit einem Torschuss aus rund 17 Metern, der unten links einschlug (8.). Heck legte wenig später nach, nachdem Georgios Velikoudis den Ball erobert und in die Tiefe gespielt hatte (12.). „Nach anstrengenden Tagen im Trainingslager haben wir uns im ersten Durchgang gut bewegt“, lobte Fahrenhorst. Daraus entstanden weitere Chancen: So scheiterte Mehmet-Can Aydin in einer Einzelaktion am Keeper (10.) und eine scharfe Hereingabe von Velikoudis fand keinen Abnehmer (32.).

Schalke 1. HZ: Canpolat – Barnes, Busemann, Münch, J. Bachmann – Aydin, Kaparos, Thiaw, Velikoudis – Heck, Gudra
Schalke 2. HZ: Günther – Barnes, Cestic, L. Bachmann, Zeghli – Kayma, Humpert, Asrihi – Wolff, Biskup, Anhari
Tore: 1:0 Gudra (8.), 2:0 Heck (12.), 3:0 Asrihi (46.), 3:1 (63.)

„Im zweiten Durchgang haben wir komplett durchgewechselt und ein anderes System ausprobiert, in dem die Automatismen noch nicht ganz so funktioniert haben, wie wir uns das wünschen würden“, sagte der Fußballlehrer. Doch kurz nach dem Seitenwechsel eroberte Ayoub Asrihi den Ball gut am gegnerischen Sechzehner und vollendete eine schöne Einzelaktion mit dem Treffer zum 3:0 (46.). Der Gegentreffer sei vermeidbar gewesen, monierte der Trainer: „Wir stellen uns in der Situation sehr naiv an.“

Insgesamt war er mit den 80 Minuten aber doch zufrieden. „Man muss berücksichtigen, dass die Tage zuvor sehr intensiv und anstrengend waren“, so Fahrenhorst. „Und letztlich hätte der Sieg noch etwas höher ausfallen können.“ Da die Automatismen und Grundtechniken da gewesen seien, könne er ein positives Fazit ziehen.