Gazprom

27.08.2017

U23 verliert 0:1 in Hamm

Erste Niederlage für die U23: Am Sonntag (27.8.) unterlag der S04 bei der SpVg Hamm mit 0:1. Besonders unglücklich: Für den Gegentreffer sorgte Joshua Bitter mit einem frühen Eigentor. Trotz des Gros' an Spielanteilen und dicken Chancen im zweiten Durchgang konnte Schalke das Spiel nicht mehr drehen. Bei den Königsblauen stand wie zuletzt gegen Lippstadt S04-Profi Breel Embolo in der Startelf.

Eigentor bedeutet Schalker Rückstand

Die Gäste aus Gelsenkirchen suchten im ersten Durchgang die Initiative, doch auch die Hammer zeigten sich durchaus mutig, dazu sehr aggressiv und kämpferisch. An wirklich gefährlichen Situationen mangelte es in den ersten Minuten, ehe die Hausherren durch einen Schalker Fehler in Führung gingen: Joshua Bitter wollte den Ball zum Torwart Denis Wieszolek köpfen, dieser eilte jedeoch heraus – ein Missverständnis und die Kugel segelte ins Netz (13.).

Hamm: Peters - Eickhoff, Kröner, Kljajic, Franke ¬- Tia (90. Nölle), Bezhaev, Kisker, Pihl - Wassinger (67. Ekici), Loheider (78. Przybilla)
Schalke: Wieszolek - Bitter, Schley, Weber, Carls (75. Bohnert) - Grinbergs (46. Ademoglu), Klingenburg, Dragon, Budimbu - Embolo (69. Zahn), Alawie
Tor: 1:0 Bitter (13., Eigentor)
Zuschauer: 1100

„Kompliment an Hamm für eine kämpferisch Top-Leistung“, sagte Chef-Trainer Onur Cinel. „Wir haben gut angefangen, hatten mehr Spielanteile, kamen aber auch häufig zu spät, waren im Kopf zu langsam, es fehlte die Zielstrebigkeit.“ Das Gegentor habe seine Mannschaft etwas aus der Bahn geworfen, sodass wenig gefährliche Szenen zu verzeichnen waren. Arnold Budimbus Schuss auf den Keeper (15.) und ein Kopfball von Richard Weber nach einem Freistoß (22.) waren die königsblauen Möglichkeiten. Aber auch Hamm hatte weitere Chancen durch Alan Bezhaev (18./18.) sowie David Loheider (25.).

Dicke S04-Chancen bleiben ungenutzt

Nach dem Seitenwechsel suchten die Knappen direkt den Weg nach vorne und entwickelten vor allem in den ersten 20 Minuten des zweiten Durchgangs viel Druck. Daraus resultierten einige aussichtsreiche Szenen und zwei ganz dicke Chancen: Der eingewechselte Alper Ademoglu eroberte den Ball vor dem Strafraum, scheiterte dann aber im Eins-gegen-eins an HSV-Schlussmann Jarno Peters (50.). In der 65. Minute knallte Budimbu den Ball dann aus halbrechter Position an den Pfosten, den Nachschuss setze Ademoglu neben den Kasten. Spielentscheidende Situationen, so der Coach, die ungenutzt blieben. Die Hausherren indes zeigten sich aufgrund nachlassender Kräfte kaum noch in der Offensive.

Obwohl Schalke in der zweiten Halbzeit gefährlich wurde, sah Cinel auch, dass in vielen Fällen die „Überzeugung in den Flanken und die Besetzung in der Mitte der Box fehlte, dass wir nicht oft genug am ersten Pfosten waren“. So standen am Ende ein 0:1 und eine Erkenntnis. „Spätestens heute wird klar, was wir von Anfang an gesagt haben: Dass es kein Selbstläufer wird in dieser Saison. Wir müssen in jedem Spiel eine Top-Leistung abliefern, und das haben wir heute nicht getan“, resümierte Cinel.

Tags: U23, Oberliga