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U16: Gute zweite Hälfte reicht nicht für Punktgewinn

Die königsblaue U16 zeigte im Duell mit dem Tabellenzweiten SV Lippstadt am Sonntag (1.10.) zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten. Leider reichte dabei die Leistungssteigerung im zweiten Durchgang nicht aus, um den Rückstand zu drehen, so dass es am Ende 1:2 aus Sicht des S04 hieß.

„Uns fehlt im Moment leider so ein bisschen das Matchglück“, erklärte Chef-Trainer Robin Willeke nach dem Schlusspfiff. „Das zieht sich derzeit so durch. Wir haben zweimal Aluminium getroffen, anstatt ein Tor zu machen. Der Gegner hat zweimal auf unser Tor geschossen und beide Schüsse waren drin.“ Beide Treffer fielen im ersten Durchgang. Nach einem Angriff der Lippstädter über die linke Seite landete der Ball im Strafraum, wurde zurückgelegt und von einem Offensivmann des SVL verwertet (26.).

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Königsblauen jedoch ein anderes Gesicht und setzten gleich nach zwei Minuten in Person von Paul Dreesen mit einem Treffer an den Innenpfosten ein erstes Ausrufezeichen. Anschließend kam Ole Hoch nach einem kurz ausgeführten Freistoß zum Abschluss und verfehlte das Gehäuse von Lippstadt nur knapp (45.). In der nächsten guten Szene klingelte es dann endlich. Nach einer Ecke kam Vasileios Pavlidis frei zum Abschluss und verkürzte auf 1:2 (65.). Schalke spielte weiter nach vorn, doch mehr als ein Lattentreffer von Hoch in der Nachspielzeit sprang für die Knappen nicht heraus.

Schalke: Koziorz - Kreutzkämper (52. Denninghoff), Alimusaj, Pavlidis, Clein (41. Hoch) - Paenda, Giacalone - Dreesen (60. Keskin), Krasniqi (41. Ustaoglu), Tehe - Inan

Tore: 0:1 (26.), 0:2 (32.), 1:2 Pavlidis (65.)

„Wenn man das Matchglück nicht hat, muss man es erzwingen und durch Einsatz und Willen zeigen, dass man weiter dran glaubt und nach Aluminiumtreffern dann die nächste Möglichkeit reinmacht“, fordert Willeke. „Das haben wir heute in der zweiten Halbzeit gemacht, in der ersten nicht. Dadurch sind wir mit einem 0:2-Rückstand in die Kabine gegangen, was schon eine schwierige Situation war.“ Die zweite Halbzeit sei auch aus Sicht des Trainers wirklich gut gewesen, „dafür konnten wir uns jedoch am Ende nicht belohnen“. Daraus lässt sich ein Fazit ableiten: „Wir müssen 80 Minuten lang Gas geben, um in dieser Liga punkten zu können. Das ist uns bislang selten gelungen.“ Mittels dieses Anhaltspunktes wollen die Knappen in den kommenden Wochen mehr Konstanz in den Spielverlauf zu bekommen.