Gazprom

04.11.2017

U17 gewinnt 2:0 bei Alemannia Aachen

Es war mehr ein Pflichtsieg als eine Kür. Die königsblaue U17 gewann am Samstag (4.11.) mit 2:0 bei Alemannia Aachen. Die Treffer für die Knappen erzielten Malick Thiaw und Jimmy Kaparos. Damit bleibt der S04 weiterhin auf Platz zwei in der Junioren Bundesliga.

Später Treffer in Durchgang eins

„Wir haben drei Punkte geholt. Das war das, was wir wollten“, erklärte Chef-Trainer Frank Fahrenhorst nach dem Schlusspfiff. „Dabei haben wir vieles von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Allerdings war es kein gutes Spiel von uns, weil wir die nötige Bereitschaft haben vermissen lassen, den unbedingten Willen, Tore zu erzielen.“ Zwar hatten die Schalker von Beginn an viel mehr Ballbesitz als die Hausherren, waren dominant und spielbestimmend, jedoch nicht so zielstrebig, wie ihr Trainer es sich vorgestellt hatte.

Die erste große Chance des Spiel hatte Mick Gudra, der nach einer schönen Einzelaktion jedoch nur den Pfosten traf (10.). Kurze Zeit später brachte Gudra eine Ecke herein, Nick Münch lauerte am Pfosten, brachte den Ball jedoch nicht im Tor unter. Und der Nachschuss von Jan Bachmann wurde auf der Linie geklärt (15.). „Wir hatten gefühlt 95 Prozent Ballbesitz, haben nach hinten nichts zugelassen, aber Effektivität, Bereitschaft und Körpersprache haben mir nicht gefallen“, so der Fußballlehrer. So dauerte es bis zur 37. Minute, als Mehmet Can Aydin in den Sechzehner flankte, wo Thiaw in die Höhe stieg und per Kopf die 1:0-Pausenführung erzielte.

Spiegelbild der ersten Hälfte

Im zweiten Durchgang bot sich das gleiche Bild. Die Knappen hielten das Heft fest in der Hand, erspielten sich Chancen, nutzten diese jedoch nicht. Die größten Möglichkeiten hatten Rene Biskup, der mit einem Schuss aus 18 Metern den Pfosten traf (60.), Kaparos mit einem Abschluss aus 25 Metern, den der gegnerische Keeper entschärfen konnte (61.), und Gudra, dessen Versuch ebenfalls Beute des Schlussmanns wurde (64.). Erst in der Schlussminute legte Gudra für Kaparos auf, der die Kugel zum 2:0-Endstand versenkte (80.).

Schalke: Canpolat - Wolff (51. Barnes), L. Bachmann, Münch, J. Bachmann - Aydin (77. Humpert), Kaparos, Thiaw (60. Asrihi), Seturski (41. Velikoudis) - Gudra, Biskup

Tore: 0:1 Thiaw (37.), 0:2 Kaparos (80.)

„Unsere Abschlüsse waren gut herausgespielt“, erkannte Fahrenhorst an. „Aber in letzter Konsequenz müssen wir deutlicher agieren. Wir haben einiges liegen gelassen.“ Daher attestierte er seinem Team den bislang schwächsten Auftritt dieser Spielzeit. „Wir waren zwar dominant, aber wir müssen eine größere Winner-Mentalität entwickeln. In diesem Bereich haben wir noch viel Luft nach oben.“